Weniger Schienenlärm

Die Schweiz ist auf europäischer Ebene eine Pionierin im Kampf gegen Eisenbahnlärm. Bei den Bremsen, aber auch entlang der Gleise werden Massnahmen umgesetzt, die den Zugverkehr leiser machen. ©Sabina Bobst/Lunax/BAFU

Viele Menschen fühlen sich an ihrem Wohnort durch vorbeifahrende Züge gestört.
Zum Schutz der Bevölkerung vor Eisenbahnlärm wurde bereits viel getan.
So auch in Capolago (TI).

Vorbeifahrende Züge gehören vielerorts zum Alltag – doch insbesondere der nächtliche Güterverkehr kann für Anwohnerinnen und Anwohner zu einer erheblichen Belastung werden. Die Schweiz hat deshalb früh Massnahmen ergriffen, um den Schienenlärm zu reduzieren, und gilt heute europaweit als Vorreiterin. Dazu gehören leisere Bremssysteme, die Sanierung von Infrastruktur, Lärmschutzwände sowie Schallschutzfenster bei besonders betroffenen Gebäuden.

Das Webmagazin die umwelt des Bundesamts für Umwelt BAFU beleuchtet in seinem Artikel am Beispiel von Capolago im Tessin, wie solche Massnahmen konkret umgesetzt werden: Dort wurden technische Anforderungen, landschaftliche Anliegen und die Bedürfnisse der Bevölkerung miteinander in Einklang gebracht. Gleichzeitig macht der Beitrag deutlich, dass trotz grosser Fortschritte weiterhin Handlungsbedarf besteht und neue Lösungen erforscht werden müssen.

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Bei Capolage ist der obere Teil der Wand transparent und bietet so weiterhin eine Aussicht. Der untere Teil besteht aus schalldämmendem Material. ©Sabina Bobst/Lunax/BAFU
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Grauguss-Bremssohlen von Güterwagen wurden in der Schweiz verboten, weil sie die Räder aufrauen und dadurch laute Rollgeräusche verursachen. Sie wurden durch leisere Bremssohlen aus Verbundwerkstoffen ersetzt, zum Beispiel vom Typ K. ©SBB Historic